Die DNA-Analyse kann Zweifel von Vätern ausräumen

Die Suche nach dem Kuckucksei

Vaterschaftstests in privaten Labors boomen. Und es sind nicht immer nur die Väter, die wissen wollen, ob der Nachwuchs tatsächlich von ihnen stammt.

Mama’s baby, papa’s maybe“, lautet ein englisches Sprichwort. Was soviel bedeutet wie: Die Mutter eines Kindes steht zweifelsohne fest. Beim Papa kann man sich nicht so sicher sein. Jahrtausendelang mussten unzählige Männer beim Blick auf den Sprössling zumindest mit einer Rest-Unsicherheit leben und sich fragen: „Bin ich wirklich der biologische Vater?“ Dass die Zweifel nicht unberechtigt sind, zeigt eine Studie der US-Universität Virginia Commonwealth in Richmond. Forscher haben herausgefunden, dass jedes zehnte Kind ein „Kuckuckskind“ ist.
Die Zweifel der Väter (und auch Mütter) gab es schon immer. Doch seit ein paar Jahren ist es sehr viel einfacher einen Vaterschaftstest durchzuführen als früher. „Die Technologie ist gut ausgebaut, die Analyse nicht mehr unendlich schwierig“, erklärt Dr. Alexander Haslberger, Dozent für Mikrobiologie und Genetik an der Universität Wien. Heutzutage reichen geringe Materialproben, um eine DNA-Analyse vorzunehmen. In ganz Europa boomen Labors, die diese Dienstleistung anbieten. Weltweit geht man von über 800.000 jährlich durchgeführten Tests aus., davon die meisten in den USA und Großbritannien.  Bei einem Vaterschaftstest werden  Erbmerkmale in Haaren,  Blutproben, oder der  Schleimhaut des Kindes und des potenziellen Vaters untersucht. Mit einem sterilen Wattestäbchen streicht man über die Mundschleimhaut. So bleiben einzelne Zellen hängen, die dann im Labor auf genetische Übereinstimmung getestet werden. Der Abstrich kann im Labor selbst erfolgen. Kommen Sie in Ihr Vaterschaftstestlabor DNA-Confidence:
alle Informationen finden Sie auf www.dnalabor.at. Auf Wunsch versendet das Institut auch ein Abnahmetestset für die Speichelprobe. Somit kann man den Mundhöhlenabstrich auch bequem zu Hause durchführen.  Ebenfalls für den Test geeignet sind Haare, Nägel, gebrauchte Kaugummis, Zahnbürsten oder volle Windeln. Bezahlt wird ganz einfach mit Kreditkarte, per Überweisung oder bar.

Im Gegensatz zu früher dauert der Test auch nicht mehr wochenlang. Im Labor Confidence www.confidence.at erhalten Sie nach drei Tagen die Antwort auf die Frage aller Fragen, wobei eine Vaterschaft mit 100-prozentiger Sicherheit ausgeschlossen bzw. mit 99,99-prozentiger Wahrscheinlichkeit bestätigt werden kann – und das zu einem Preis von Euro 420. Das Ergebnis wird den Zweifelnden auch per Post zugeschickt.
„Die Nachfrage nach solchen Tests ist stark gestiegen“, bestätigt Susanne Haas vom Wiener Confidence-Institut www.dnaconfidence.com den Trend. Und es sind gar nicht immer nur die Männer, die Gewissheit haben wollen. Ein Drittel der Anfragen kommen von Frauen, manchmal sogar von misstrauischen Schwiegermüttern, die gegenüber der Schwiegertochter besonders wachsam sein wollen und um das Familiensilber bangen. Nicht selten beginnen bei Verkündung der Testergebnisse wahre Familiendramen.
„Gute Institute bieten daher auch juristische und psychologische Beratung“, sagt Haslberger. Auch Instituts-Leiterin Haas betont, wie wichtig es sei, die Klienten nicht mit ihrem Ergebnis alleine zu lassen. „Ein Vaterschaftstest ist heute kein Tabuthema mehr“, erklärt Molekulargenetikerin Haas. Anstatt ihre Proben verschämt quer durch Europa zu schicken, sollten sich die nach der Wahrheit Suchenden lieber vor Ort in Österreich beraten lassen. Seriöse Unternehmen in Österreich und Deutschland werben auch damit, dass sie nur Proben untersuchen, wenn das Einverständnis der Betroffenen vorliegt. Bei Kindern muss der Erziehungsberechtigte sein O.K. geben.

Sachverständige warnen allerdings vor einer „rechtlichen Grauzone“. Denn ob jemand tatsächlich „rechtmäßig“ an die Proben gekommen ist, oder sie sich erschlichen hat, wird nicht überprüft. Vor Gericht hat ein solcher Vaterschaftstest dann keinen Bestand. Wird ein gerichtsverwertbares Gutachten im Labor Confidence bestellt, so beglaubigt der gerichtlich beeidete Sachverständige Primarius Dr. Gustav Scholda die Probenabnahme und dokumentiert die Identitäten der Testpersonen mit Fingerabdruck, Foto und Unterschriftenkontrolle. Das erfordert einen Aufpreis von Euro 270,-.

Das Labor Confidence DNA-Analysen in 1190 Wien,
Hutweidengasse 22/1 führt auch Aufträge von Gerichten durch.

Tel.: 0043 (0)1 368 4554, Fax: 0043 (0)1 367 9694
mobil 0043660 368 4554 oder  00436991 3678139

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